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Warum Ich Fleawinder: Living Circus Gebaut Habe

Ich wollte etwas, das den Computer lebendig fühlen lässt — nicht ablenkend, sondern als stiller Begleiter, der auf deine Anwesenheit reagiert. Die meisten Bildschirmschoner aktivieren sich, wenn du gehst; Fleawinder: Living Circus aktiviert sich, wenn du kommst.

Die Idee war einfach: Nimm alle unbenutzten Eingaben, die dein Betriebssystem ignoriert — den Rhythmus deines Tippens, die Geschwindigkeit deiner Maus, den Takt deiner Klicks — und füttere damit eine Truppe animierter Zirkusflöhe. Je mehr du arbeitest, desto lebendiger wird die Show.

Es als transparente Überlagerung über der Taskleiste zu bauen, erwies sich als die richtige Beschränkung. Es ist immer sichtbar, aber nie im Weg. Du interagierst nicht direkt damit; du arbeitest einfach, und es reagiert. Die technische Herausforderung war, es wirklich klick-durchlässig zu machen, damit es nie den Fokus stiehlt.

Fleawinder: Living Circus ist ein Liebesbrief an den viktorianischen Flohzirkus — eine echte, jahrhundertealte Kunstform, bei der Uhrmacher echte Flöhe anspannten, um Miniaturkutschen zu ziehen und auf Seilen zu laufen. Die Geschichtsseite erzählt diese Geschichte ausführlich.